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Rettungsgasse

[Mail nur bei Anmeldung], vor 5 Jahren

Nachdem auf orf.at heute ein Beitrag zum Thema 'Rettungsgasse' steht (http://www.orf.at/#/stories/2135046/), hier ein kleiner selbsterlebter Bericht dazu:

 

Ich war gestern (Donnerstag, 9.8.) so gegen 18:00 Uhr auf der Donauufer-Autobahn (A22) stadteinwärts unterwegs. Dichter Verkehr, im (letzten) Tunnel dann stop-and-go ... also mehr stop als go.

Langsam beginnt sich die Rettungsgasse zu bilden, die linkeste Spur fährt also ganz links, alle anderen rücken nach rechts. Es klappt natürlich nicht 100%ig, weil es doch relativ viele gibt, die das nicht tun, sodass das Nachrücken nach rechts nur bedingt möglich ist. Aber zumindest ansatzweise ist die Rettungsgasse erkennbar - rechts neben der linkesten Spur.

Ich selber war in der 2. Spur von links, die Rettungsgasse also links von mir.

 

Dann tatsächlich TATÜ-TATA, es nähert sich ein Einsatzfahrzeug (Rettung). Ich schaue in den Rückspiegel ... und was sehe ich ? Die Rettung bahnt sich ihren Weg durch die Menge, und zwar auf der rechten Seite, also quasi zwischen 1. Spur (die ja jetzt auf dem Pannenstreifen fährt) und 2. Spur!

Alle anderen Spuren rutschen also jetzt nach links rüber, um Platz zu machen, sodass jetzt praktisch die Rettungsgasse rechts ist.

 

Nachdem die Rettung durchgebraust ist, wird die ursprüngliche Ordnung (Rettungsgasse) wieder aufgebaut, es rücken also alle wieder zurück nach rechts.

 

2-3 Minuten später wieder TATÜ-TATA, gleiches Spiel, die Rettung (diesmal 2 Fahrzeuge) benützt wieder nicht die gebildete Rettungsgasse, sondern 'drängelt' sich rechts durch.

 

Mittlerweile hatte sich die Blechschlange langsam weitergeschoben, ich war dann schon kurz nach dem Tunnel.

Drittes Mal TATÜ-TATA. Dieses Mal braust die Rettung ganz links (linkeste Spur) vorbei (was hier noch verständlich ist, die wollten vieleicht ins SMZ Ost).

 

In dem Beitrag auf orf.at heisst es:

» Klare Vorgaben, wie das Freimachen einer Fahrspur erfolgen
» soll, gab es nicht. Die Rettungsorganisationen seien damit
» unzufrieden gewesen und hätten wiederholt eine einheitliche
» Regelung gefordert, so Fleißner.

 

Wie das geschilderte Erlebnis zeigt, wissen die Rettungsorganisationen nicht, wo ihre freie Fahrspur zu finden ist !

 

Eines ist schon klar: dass sich 'auf Knopfdruck' die Rettungsgasse bildet, funktioniert tatsächlich nur bedingt, weil es halt immer wieder Fahrer gibt, die 'nicht mitspielen' (warum auch immer).

 

Was ich mich von Anfang an gefragt habe: warum die Rettungsgasse links ? Auf der Autobahn sind die Auf- und Abfahrten rechts, wenn ein Einsatzfahrzeug auf die Autobahn auffährt, muss es also zuerst mal nach links rüber (in die Rettungsgasse) und zum Abfahren wieder über alle Spuren nach rechts.

Da wäre doch der Pannenstreifen bzw. die rechte Spur viel einfacher und noch effizienter !

 

Ausserdem bin ich der Meinung, dass das auch ohne diese Rettungsgassen-Regelung funktioniert, auch das zeigt meine Schilderung. Dort, wo das Einsatzfahrzeug heranbraust, dort wird Platz gemacht, so einfach geht's.

Und auf Nicht-Autobahnen geht's ja auch.

 

Meiner Meinung nach hat sich mit dieser Rettungsgasse irgend jemand ein Körberlgeld verdient.

Gerüchteweise hatte sich auch im Vorhinein schon jemand die Domäne 'rettungsgasse.at' reserviert, um sie dann später gegen Einwurf größerer Scheine zu verkaufen. Angeblich.

Es gilt - eh klar - die Unschuldsvermutung. zwinkerndes Smiley ;)

 

Hat jemand ähnliche Erfahrung ? Oder auch Pro-Rettungsgassen-Erlebnisse ?

 

 

 

 

 

 

 

Antworten

3 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 5 Jahren

Diesebezügliche Erlebnisse habe ich nicht. Liest sich aber spannend bis lustig, was da im Tunnel der A21 abgelaufen ist.

 

Argumentiert wird ja von der ASFINAG damit, dass die Einsatzfahrzeuge mit der Rettungsgasse schneller sind, als mit der frei gewählten Spur, oder der re. oder linken oder irgendeiner.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 5 Jahren

Also SO habe ich es noch nicht erlebt, aber dass die mittlerein (bei einer 3-spurigen autobahn) die rettungsgasse in den seltensten einhalten, das schon. die rechten und die linken weichen aus, die mittleren fahren unbeirrt weiter. man braucht den leuten ja nur ins gesicht zu sehen, die merken gar nicht was los ist.

 

heute, ein trüer regnerischer tag, an dem jeder verantwortungsbewußte autofahrer mit licht fahren wird - laaerbergtunnel (noch dazu baustelle, enger fahrspuren) 3 auots hinter mir fahren ein ohne licht!!! leider hinter mir, denn vor mir hätte ich sie wenigstens anblinken können.

 

ich bin für 5-jährliche wiederholungsprüfungen für alle autofahrer, die aber nicht kostenlos sein dürfen. mit punktebewertung - schlechtes ergebnis, verpflichtend zurück ans schulpult. vielleicht überlegen sich dann ein paar ob sie sich schlechte angewohnheiten angewöhnen oder sich doch an das erinnern, das sie schon einmal in der fahrschule gelernt haben.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 5 Jahren

Nonsens diese Rettungsgasse, klappt seit Jahrzehnten in Deutschland nicht, und solange die Österreicher sogar für das Reißverschluss System zu Blöd sind, vom blinken beim verlassen des Kreisverkehrs gar nicht tu reden wird das nie klappen.

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