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Humana-Altkleider-Container

[Mail nur bei Anmeldung], vor 1 Jahr

Ich hab' heute, 24.10.16, nachstehendes Mail an Humana geschickt:

Liebe Leute,

 

bitte versuchen Sie doch, das regelmäßige Leeren der Container so zu organisieren, dass diese nicht oft wochenlang proppenvoll gefüllt sind. Die braven Leute, die mit Ihren Plastiksackln Ihre Beiträge abliefern wollen, sind zumindest verärgert. Meist legen sie die „Ware“ im Umkreis der Sammelbehälter ab (und die Youngsters spielen dann Fußball damit) oder kehren mit ihren Packerln in ihre Wohnhäuser zurück und schwören, dass sie sich in dieser Form das letzte Mal bemüht haben. Die Entsorgung erfolgt dann via Hausmüll. Womit das an sich gute Humana-Geschäftsmodell ad absurdum geführt wäre…

Bitte tun Sie etwas. Danke.

 

Mit freundlichen Grüßen

Reinhold Fillinger

 

P.S.: Sie haben’s erraten: Als Bewohner des Wohnparks Alt-Erlaa habe ich speziell hier die Möglichkeit eines täglichen Faktenchecks…

 

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7 Folgeantwort(en) :

[Mail nur bei Anmeldung], vor 1 Jahr

Ich bin froh, dass ich nicht der erste bin, der auf die argen Machenschaften mit Altkleidern hinweist.

 

Leider ist es so, dass in vielen Bereichen aus Abfall viel Geld geholt wird, und die Leute glauben, was gutes zu tun, was in Wirklichkeit garnicht so gut ist.

 

Neben Altkleidern betrifft das auch zb Sammlungen von alten Druckerpatronen ("oohhh.. für Klinikclowns..."zwinkerndes Smiley ;) oder Alte Handys und Smartphones ("oooohhhh - 50 Cent für Licht ins Dunkel!"zwinkerndes Smiley ;).

 

Ich hab beruflich mit alten Sachen zu tun, es ist ein Riesengeschäft, was da abläuft, und möglich ist das nur, weil man den Leuten recht leicht einreden kann, dass sie das "was gutes tun".

 

Aber niemand macht sich Gedanken darüber, was mit dem Handy passiert, nachdem man es in den Postkasten geworfen hat.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 1 Jahr

Abgesehen davon, dass die Kleidersammler durch den schlampigen Betrieb ihrer Sammelcontainer die Gegend verunstalten und die Folgekosten für die Verunreinigungen auf die Allgemeinheit abwälzen gebe ich Folgendes zu bedenken.

 

Wer Kleidung an Humana spendet ist kein Wohltäter sondern finanziert ein gewinnorientiertes Wirtschaftsunternehmens mit Verbindungen zu fragwürdigen Unternehmen in Italien. Eine vor einigen Jahren im ORF gelaufene Doku lieferte keine Belege für direkte Geschäfte mit der Mafia, aber zeigte, dass das Management sich nicht dafür interessiert ob Geschäftspartner mafiöse Verbindungen haben.

 

Grundsätzlich sollte man sich die Frage stellen, ob das verschicken gebrauchter Kleidung in ferne Kontinente wirtschaftlich Sinn macht und ob die Kollateralschäden für die Wirtschafen in den Zielländern nicht größer sind als der Nutzen.

 

Ich persönlich spendete bis vor ca. einem Jahr meine getragene Kleidung ausschließlich an Organisationen, die überwiegend oder zumindest auch im Inland aktiv sind.

Da ich seit vorigem Jahr nicht mehr davon ausgehen kann, dass meine Sachspenden über karitative Organisationen nicht auch mit hoher Wahrscheinlichkeit an Personen geht, die nicht bedürftig sind oder für die ich aus anderen Gründen nicht spenden will, werfe ich meine Kleidung nicht mehr in Sammelcontainer ein.

Ich verschenke nur mehr persönlich, oder werfe getragene Kleidung auch in noch brauchbarem Zustand weg. So muss ich zumindest nicht fürchten, dass ich einen der dutzenden Vergewaltiger oder einen der tausenden sonstigen Kriminellen, die seit letztem Jahr in unser Land eingefallen sind, mit eine Sachspende unterstützt habe.

Bedürftige und anständige Menschen werde ich weiterhin mit Spenden unterstützen. Leider wird es einem heute schwerer gemacht als noch vor einem Jahr.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 1 Jahr

Teilweise gebe ich dir Recht, aber in manchen Dritte-Welt-Ländern finden Menschen durch das Sortieren der Altkleider eine sinnvolle Beschäftigung. Und es sind nicht alle Flüchtlinge kriminell; manche sind sehr dankbar und anständig.

Da ich gesehen habe, wie es bei den Altkleiderkontainern zugeht, werfe ich dort auch nichts mehr ein, sondern verkaufe meine gebrauchte Kleidung am Flohmarkt, weil Wegwerfen reine Verschwendung wäre.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 1 Jahr

Sorry, die Kleider werden nicht in Dritteweltläden sortiert, sondern in riesen "Fabriken", unter sehr argen Bedingungen.

 

Wer Gewand in Altkleidercontainer wirft, tut damit niemanden etwas gutes (naja, nicht ganz - der Austeller bekommt 10 Cent pro Kilo und die Verwertungsfirmen verdienen sehr gut daran)

 

Es gibt eine einzige Ausnahme - das ist die Caritas. Die bearbeitet und verkauft das Gewand selber weiter. Es wird nicht verwertet. (Und die haben auch arge Probleme mit den Verwertungsfirmen, weil denen das ein Dorn im Auge ist)

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 1 Jahr

Dritte-Welt-L Ä N D E R habe ich geschrieben. Also erst genau lesen und dann andere korrigieren.

War selbst in Afrika und habe Sortieranlagen besichtigt.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 1 Jahr

» Dritte-Welt-L Ä N D E R habe ich geschrieben.
» Also erst genau lesen und dann andere
» korrigieren.
» War selbst in Afrika und habe Sortieranlagen
» besichtigt.

 

Hier hat die Autokorrektur zugeschlagen.

 

Sortiert wird größtenteils in Osteuropa. Vor Ort wird nur für die Händler sortiert.

Und das zerstört lokale Kleinbetriebe.

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[Mail nur bei Anmeldung], vor 1 Jahr

» Teilweise gebe ich dir Recht, aber in manchen
» Dritte-Welt-Ländern finden Menschen durch das
» Sortieren der Altkleider eine sinnvolle
» Beschäftigung.

Das mag im Einzelfall stimmen, obwohl ich ernsthafte Zweifel habe, dass die Altkleider nicht schon in den Ursprungsländern sortiert werden. Die Textilindustrie in den Zielländern profitieren jedenfalls sicher nicht davon. Dass das Sortieren von Almosen anstelle einer selbständigen Produktion ein Modell für eine nachhaltige Verbesserung der Lage darstellt, sehe ich nicht so.

» Und es sind nicht alle Flüchtlinge
» kriminell; manche sind sehr dankbar und
» anständig.

Stimmt, vermutlich ist der Großteil der Konventions-Flüchtlinge, die weniger als 50% der Massenzuwanderung ausmachen, und selbst der größte Teil der sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge anständig im weiteren Sinne. Das Problem ist, dass die österreichische Bundesregierung durch rechtswidrige Aufgabe des Grenzschutzes und unkontrollierte Ein- und Durchreise nicht mehr zwischen der kriminellen und hochgefährlichen Minderheit, die sich in die wandernden Völker mischt, und den Anständigen unterscheidet. Auch die karitativen Einrichtungen treffen diese Unterscheidung grosso modo nicht und unterstützen ungeprüft jeden und stellen die Unterstützung auch dann nicht ein, wenn klar ist, dass sie damit Kriminelle und deren Verbrechen unterstützen.

» Da ich gesehen habe, wie es bei den
» Altkleiderkontainern zugeht, werfe ich dort auch
» nichts mehr ein, sondern verkaufe meine gebrauchte
» Kleidung am Flohmarkt, weil Wegwerfen reine
» Verschwendung wäre.

Ich finde es gut, dass Sie sich die Mühe machen Ihre Altkleidung an Menschen weiterzugeben, die sie brauchen können. Mir ist der Aufwand dafür ehrlich gesagt zu groß. Ich gebe grundsätzlich gerne, allerdings schmeisse ich im Zweifelsfall lieber etwas weg, wenn ich die Gefahr besteht, dass ich damit jemanden helfe, den ich für asozial oder gefährlich halte.

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